»RI.sens Multiline« Infrarot- plus Ultraviolett-Sensor

»RI.sens Multiline« Infrarot- plus Ultraviolett-Sensor

Überblick

CO2 / CO / NO / CH4 / CnHm / N2O SO2 / NO2 / O3 / CL2 / H2S

Das dritte »RI.sens Multiline« Modul ist eine Kombination von Infrarot-Sensor (NDIR) und Ultraviolett-Sensor (NDUV) auf einer gemeinsamen Platine. Mit dieser Einheit können bis zu 3 Gaskomponenten gleichzeitig gemessen werden. Die Basiselektronik kann IR- und UV-Strahlungsquellen mit unterschiedlichen Frequenzen für 0 Hz (DC) bis 100 Hz (AC) versorgen. Dieses System ist ein ideales Werkzeug für die Detektion von Gas mit mehreren Komponenten bei niedrigen ppm-Werten.

RI.sens Multiline Modul 3 / NDIR- & NDUV-Sensor

Die einzelnen fotometrischen Komponenten wie Detektor, Strahler, Messküvette usw. werden von RITTER kundenspezifisch und auftragsbezogen zusammengestellt und in ein hochwertiges Tischgehäuse montiert.

RITTER RI.sens Multiline Modul

Anwendungen

  • Biogasforschung
  • Umwelt- und Prozessmesstechnik
  • Elementaranalyse
  • TOC-Analysatoren
  • Industrielle Gasanalyse
  • Erdgasanalyse

Eigenschaften und Vorteile

  • Gruppe analysierbarer Gase: CO2, CO, N2O, NO, CH4, CnHm und SO2, NO2, O3, Cl2, H2S
  • Messgenauigkeit: ±2 % vom MBEW
  • Keine Querempfindlichkeit gegenüber H2
  • Betriebstemperatur: 5 - 45 °C
  • Betriebsdruck: 800 - 1200 mbar (hPa) abs.
  • Volumenstrom-Bereich: 1 ltr/Tag – 100 ltr/h
  • Aufwärmzeit: 2 min (IR) / 1 min (UV)
  • Ansprechzeit (t90): ≈ 3 s
  • Schnittstelle USB, auf Wunsch RS 232
  • IR-Sensorküvette: Aluminium, Gold-beschichtet für Sensor-Länge 100 ≥ mm
  • UV-Sensorküvette: Edelstahl mit inerter Beschichtung innen und außen; PEEK für korrosive Gase (H2S, Chlor) auf Nachfrage
  • Inkl. Temperaturkompensation
  • Inkl. Datenerfassungs-Software
  • Spannungversorgung: 24 VDC (inkl. Steckernetzteil 100 - 240 VAC / 24 VDC)

Rekalibrierung

  • Eine Rekalibrierung des Nullpunkts wird wöchentlich empfohlen.
  • Der Endpunkt kann sich nur bei einer Veschmutzung der Messküvette verschieben. Eine Rekalibrierung des Endpunkts ist im Laborbetrieb wegen des eingebauten Filters daher im Allgemeinen nicht erforderlich, kann aber 1 x jährlich erfolgen.
  • Für die Rekalibrierung des Null- und Endpunkts können kleine Kartuschen mit einem Inert- und jeweiligen Prüfgas geliefert werden.
  • Die Langzeitdrift beträgt < 1% FS (Fullscale) / 24 Std.

Rev. 2020-02-12 / Änderungen vorbehalten.