Infrarot-Sensor NDIR

Infrarot-Sensor NDIR

Überblick

CO2 / CO / NO / N2O / CH4 / CnHm

Der »RI.sens Multiline« Infrarot-Sensor NDIR (nicht-dispersiver IR-Sensor) wurde speziell für eine hochwertige Gasanalyse entwickelt. In der Designphase wurde besonderen Wert auf eine hohe Stabilität und eine niedrige Nachweisgrenze gelegt. Mit dem Einsatz von hochleistungsfähigen Leuchtdioden (IR-LED) und thermischer Mikrostrahler, die auf die Bedürfnisse der Gasmesstechnik abgestimmt wurden, konnten diese Ziele vollständig erreicht werden. Im Spektralbereich von 2 μm bis 12 μm können mit dieser neuartigen Sensorplattform Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe, Wasserdampf und Schwefelhexafluorid bis in den ppm-Bereich sicher nachgewiesen werden.

Die einzelnen fotometrischen Komponenten wie Detektor, Strahler, Messküvette usw. werden von RITTER kundenspezifisch und auftragsbezogen zusammengestellt und in ein hochwertiges Tischgehäuse montiert.

RITTER RI.<em>sens</em> Multiline Modul

Anwendungen

  • Biogas-Forschung
  • Umwelt- und Prozessmesstechnik
  • Elementaranalyse
  • TOC-Analysatoren
  • Industrielle Gasanalyse
  • Erdgasanalyse

Eigenschaften und Vorteile

  • Gruppe analysierbarer Gase: CO2, CO, N2O, NO, CH4, CnHm
  • Messverfahren: NDIR-Sensor (nicht-dispersiver IR-Sensor)
  • Messgenauigkeit ±2% vom Messbereichs-Endwert (“full scale”)
  • Keine Querempfindlichkeit gegenüber H2
  • Betriebstemperatur: 5 – 45 °C
  • Betriebsdruck: 800 – 1200 mbar (hPa) abs.
  • Volumenstrom-Bereich: 1 ltr/Tag – 100 ltr/h
  • Aufwärmzeit: 2 min
  • Ansprechzeit (t90): ≈ 3 sec
  • Schnittstelle USB, auf Wunsch RS 232
  • Sensorküvette: Aluminium, Gold-beschichtet für Sensor-Länge 100 ≥ mm
  • Inkl. Temperaturkompensation
  • Inkl. Datenerfassungs-Software
  • Im Tischgehäuse, Maße über alles B x H x L 171 x 85 x 246 mm, Gew. ca. 1,9 kg
  • Gas-Anschluss: PVDF-Schlauchverschraubung für Schlauch Øi 4 mm, Øa 6 mm
  • Spannungversorgung: 24 VDC (inkl. Steckernetzteil 100 – 240 VAC / 24 VDC)

Rekalibrierung

  • Eine Rekalibrierung des Nullpunkts wird wöchentlich empfohlen.
  • Der Endpunkt kann sich nur bei einer Veschmutzung der Messküvette verschieben. Eine Rekalibrierung des Endpunkts ist im Laborbetrieb wegen des eingebauten Filters daher im Allgemeinen nicht erforderlich, kann aber 1 x jährlich erfolgen.
  • Für die Rekalibrierung des Null- und Endpunkts können kleine Kartuschen mit einem Inert- und jeweiligen Prüfgas geliefert werden.
  • Die Langzeitdrift beträgt < 1% FS (Fullscale) / 24 Std.

Optionen / Zusätzliche Sensoren

Rev. 2020-11-13 / Änderungen vorbehalten.